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Cosmic Update, Woche 37 – 26

Liebe Moonsister,

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Montag, 7. – 13. September

Energie Diese Woche

Astrologisch gesehen war die vergangene Woche ruhig, energetisch gesehen jedoch nicht – als ob wir von einer „Welle nach der Sonnenfinsternis“ überrollt worden wären. Viele verspürten Unruhe, Druck im Kopf, Kopfschmerzen, Knochen- und Gelenkschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Das wirksamste Mittel an Tagen mit so viel Energie wie diesen ist das Erden: barfuß auf der Erde zu laufen oder mit den Händen an einem Baumstamm zu stehen. Es ist eine natürliche und wirksame Methode, um sich zu entladen, alle Anspannungen loszulassen und sich mit reiner Erdenergie aufzuladen. Viele Elektrogeräte sind positiv geladen, die Erde hingegen negativ; durch das Erden findet man wieder ins Gleichgewicht zurück.

Diese Woche gibt es weitere Bewegungen im Kosmos. Auch die geomagnetische Aktivität kann sich im Vorfeld der Tagundnachtgleiche verstärken. Dann ist mit vermehrten Sonnenstürmen zu rechnen. Am 10. September finden an einem einzigen Tag gleich drei Planetenwechsel statt: Die Venus wechselt in das Zeichen Skorpion, Merkur in die Waage und Uranus wird rückläufig. Einen Tag später steht der Neum moon us im Zeichen Jungfrau. Nächste Woche wechselt die „Schwarze Moon “ Lilith in das Zeichen Steinbock.

Wir nähern uns einer Phase der Rückläufigkeit, einer kosmischen Pause, in der es zu Verzögerungen, kurzfristigen Kursänderungen und Missverständnissen kommen kann. Möglicherweise fühlst du dich auch stärker nach innen gezogen, um nachzudenken und zu heilen. Das passt wunderbar zur nach innen gerichteten Energie des Herbstes. Saturn, Uranus, Pluto, Neptun und Chiron sind bereits rückläufig. Im Oktober werden auch Merkur und Venus rückläufig.

Mondphasen: abnehmender Mond moon (bis zum 10. September), Neumond moon (11. September) und zunehmender Mond moon (ab dem 12. September).

10. September: Venus tritt in das Zeichen Skorpion ein, Merkur in die Waage und Uranus wird in den Zwillingen rückläufig

Der 10. September fühlt sich an wie ein Strudel, in dem vielfältige Energien und entscheidende Momente zusammenkommen und dir einen sanften Weckruf geben. Als würde dich der Kosmos dazu einladen, still zu werden, dich nach innen zu wenden und auf das zu hören, was sich schon seit einiger Zeit unter der Oberfläche bemerkbar macht.

Venus im Skorpion

Venus im Skorpion ist eine herausfordernde Konstellation. Diese Energie kann zu erheblichen Spannungen führen. Sie sorgt für Intensität und berührt genau jene Bereiche, in denen man sich lieber nicht aufhalten möchte.

Liebe ist kein unbeschwertes Spiel mehr. Du möchtest spüren, was wirklich lebt. Du sehnst dich nach Tiefe, Ehrlichkeit und einer Verbindung, in der du dich nicht mehr mit dem Oberflächlichen begnügen musst. Jenseits von Worten, Erwartungen und dem Bild, das du von dir selbst vermittelst, möchtest du wirklich gesehen werden.

Und genau dort wird es auf die Probe gestellt. Denn echte Intimität erfordert, dass du nicht nur deine schönen Seiten zeigst, sondern auch deine Verletzlichkeit, deine Unsicherheit, deine Ängste und deine tiefsten Sehnsüchte. Der Skorpion lädt dich dazu ein, deine Rüstung abzulegen. Nicht, weil du weniger stark werden musst, sondern weil du entdeckst, dass du dich nicht mehr vor deinen wahren Gefühlen schützen musst.

Vielleicht werden Gefühle wie Eifersucht, Unsicherheit oder Angst stärker. Dränge sie nicht sofort beiseite und urteile nicht über sie. Sie wollen dir etwas zeigen. Vielleicht geht es gar nicht um die andere Person, sondern um einen alten Teil von dir, der Angst hat, nicht gut genug zu sein.

Wenn du Angst hast, etwas oder jemanden zu verlieren, kann eine alte Wunde wieder zum Vorschein kommen. Wenn du dich nach völliger Hingabe sehnst, verbirgt sich dahinter vielleicht eine tiefe Sehnsucht nach Vertrauen und Geborgenheit.

Die Venus im Skorpion verlangt nicht von dir, alles zu lösen. Sie fordert dich auf, dabei zu bleiben. Sanfter mit dem umzugehen, was du fühlst. Und nicht länger von dem wegzuschauen, was gesehen werden will.

Merkur in der Waage

Merkur in der Waage mildert die manchmal etwas scharfen Kanten der Venus im Skorpion und verleiht deiner Kommunikation Sanftheit und Dialogbereitschaft. Eine Sehnsucht danach, einander wirklich zu verstehen. Nicht nur aus dem eigenen Gefühl heraus zu sprechen, sondern auch der Welt des anderen zuzuhören.

Manchmal dient ein Gespräch nicht dazu, eine Antwort zu finden, sondern sich gegenseitig neu kennenzulernen. Diese Woche spürst du die Kraft eines freundlichen Wortes, eines offenen Herzens und der Bereitschaft, Raum für eine andere Perspektive zu schaffen. Aber echte Harmonie bedeutet nicht, sich klein zu machen, um den Frieden zu wahren. Auch deine Wahrheit darf da sein. Auch du darfst Raum einnehmen.

Die Schönheit entsteht genau dort, wo Ehrlichkeit und Sanftheit aufeinandertreffen: Ich kann meine Wahrheit sagen und dennoch verbunden bleiben. Lass das diese Woche dein innerer Kompass sein.

Uranus rückläufig in den Zwillingen

Uranus ist der kosmische Rebell. Der Planet der Veränderung, der Erneuerung und der Revolution. Er rüttelt dich wach, öffnet Türen, von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt, und entreißt dich manchmal deiner vertrauten Realität, weil sich deine Seele nach mehr Raum sehnt.

Wenn Uranus rückläufig ist, richtet sich diese Bewegung nach innen. Es ist nicht so sehr die Welt um dich herum, die sich verändert, sondern du wirst dazu eingeladen, noch einmal einen Blick auf das zu werfen, was in dir bereits in Bewegung gesetzt wurde.

Uranus rückläufig in den Zwillingen ist die Stille vor der neuen Erkenntnis.

Gedanken, die sich plötzlich anders anfühlen. Überzeugungen, an denen du nicht mehr festhalten kannst. Fragen, die immer wieder auftauchen. Vielleicht blickst du auf Ideen, Entscheidungen oder Überzeugungen zurück, von denen du einst dachtest: Das bin ich. Und plötzlich fühlt es sich nicht mehr richtig an.

Vielleicht hast du nicht mehr dieselben Antworten wie früher. Und vielleicht ist genau das die Absicht.

Retrograde Energie fordert dich nicht dazu auf, vorwärts zu laufen, sondern zurückzublicken. Um zu prüfen, was nicht mehr passt und welche alten Geschichten du immer noch mit dir herumträgst. Welche Gedanken sind wirklich deine eigenen? Und welche trägst du schon seit Jahren mit dir herum, weil sie dir einst von jemand anderem vermittelt wurden?

Im Nichtwissen liegt ein heiliger Raum. Man muss nicht alles verstehen, bevor etwas Neues entstehen kann.

Uranus im Zwilling lädt dich dazu ein, neugierig zu bleiben. Raum zu schaffen für einen anderen Gedanken, eine andere Perspektive, eine Wahrheit, die du vielleicht bisher noch nicht erkennen konntest.

Wer bist du, wenn du nicht mehr dem Bild entsprechen musst, das du einst von dir selbst geschaffen hast? Manche Wahrheiten verschwinden nicht mit einer großen Geste. Sie treten einfach in den Hintergrund. Bis du eines Tages erkennst, dass du nicht mehr zu dem zurückkehren kannst, der du einmal warst.

Vertraue dem, was sich in dir verändert. Nicht jede Umwälzung ist ein Bruch. Manche Veränderungen sind Befreiung. Manche Türen schließen sich, weil deine Seele bereits auf dem Weg zu einer anderen ist. Du musst nicht wissen, wohin sie dich führt.

Du musst dich nur darauf einlassen. Sanft. Schritt für Schritt. Mit Vertrauen in das, was sich noch nicht ganz offenbart hat.

11. September: Neu Moon us im Sternzeichen Jungfrau

Einen Tag später bringt dich die neue „ moon “ in der Jungfrau zurück zu den Grundlagen. Während Uranus dich dazu einlädt, anders zu denken, fragt dich die Jungfrau: Wie willst du dann danach leben?

Ein neues Jahr „ moon “ ist ein Neuanfang, aber die Jungfrau weiß, dass man nicht alles neu erfinden muss. Manchmal beginnt Veränderung gerade damit, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Entrümpeln. Vereinfachen. Verfeinern. Bewusster entscheiden, wofür man seine Energie einsetzt.

Die Jungfrau bringt dich zurück in die Realität. Zu deinem Alltag, deinen Routinen, deinem Körper und den kleinen Entscheidungen, die zusammen dein Leben ausmachen. Es ist die Energie der Unterscheidungskraft: zu spüren, was passt, zu erkennen, was nicht mehr funktioniert, und den Mut zu haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Vielleicht hast du das Bedürfnis, bestimmte Gewohnheiten noch einmal zu überdenken. Nicht, weil du dich verbessern musst, sondern weil etwas nicht mehr zu dem passt, zu dem du dich entwickelst.

Welche Gewohnheiten geben dir wirklich Kraft?
Welche kosten dich mehr, als sie dir bringen?
Und wo lässt sich das Ganze vereinfachen?

Die Jungfrau erinnert dich daran, dass kleine Entscheidungen große Veränderungen bewirken können. Es muss heute nicht alles anders sein. Manchmal reicht schon eine einzige bewusste Anpassung, um eine neue Richtung einzuschlagen.

Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieses neuen „ moon “: nicht nach Perfektion zu streben, sondern nach Verfeinerung. Die Jungfrau kann einem leicht einreden, man müsse noch besser, effizienter oder weiter sein. Doch wahres Wachstum entsteht nicht dadurch, dass man sich ständig korrigiert. Es entsteht, wenn man lernt, darauf zu hören, was wirklich gebraucht wird.

Diese neue „ moon “ fordert dich nicht dazu auf, eine perfektere Version von dir selbst zu werden. Sie lädt dich dazu ein, dem näher zu kommen, was sich richtig anfühlt.

Weniger Lärm, mehr Essenz.
Weniger Verpflichtungen, mehr Einstimmung.

Nutze diesen neuen „ moon “ als sanften Neustart. Schau dir deinen Alltag ehrlich an und frag dich: Unterstützt meine Lebensweise die Person, zu der ich mich entwickle?

Was nicht mehr passt, kannst du loslassen. Was passt, kannst du vertiefen. Und was noch nicht klar ist, muss noch keine Antwort haben. Du musst dein Leben nicht auf einen Schlag auf den Kopf stellen. Fang klein an, bewusst und dort, wo du heute Einfluss hast.

Am 14. September wandert die schwarze Moon Lilith in das Sternzeichen Steinbock ein. Damit erhält die erdige Energie dieser Zeit eine tiefere, ursprünglichere Unterströmung, die bereits spürbar ist.

„Welche Wahrheit in dir kennst du schon seit langem, traust dich aber noch nicht ganz, sie zu leben? Was hält dich davon ab, dir selbst darin wirklich zu begegnen? Wo sehnst du dich danach, dich zu befreien? Und wo kannst du dich genau verfeinern, vereinfachen und dir selbst näherkommen?“

Montag, 7. – 13. September

Energie in dieser Woche

Astrologisch gesehen war die letzte Woche ruhig, energetisch jedoch nicht – als ob wir von einer „Welle nach der Sonnenfinsternis“ überflutet worden wären. Viele verspürten Unruhe, Druck im Kopf, Kopfschmerzen, Knochen- und Gelenkschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Das wirksamste Mittel an solchen Tagen mit hoher Energie ist das Erden: barfuß auf der Erde zu gehen oder mit den Händen an einem Baumstamm zu stehen. Es ist eine natürliche und wirksame Methode, um sich zu entladen, alle Anspannung loszulassen und sich mit reiner Erdkraft aufzuladen. Viele elektrische Geräte sind positiv geladen, die Erde hingegen negativ; durch das Erden kommst du wieder ins Gleichgewicht.

Diese Woche gibt es mehr Bewegung im Kosmos. Auch die geomagnetische Aktivität kann im Vorfeld des Äquinoktiums zunehmen. Dann kannst du mit mehr Sonnenstürmen rechnen. Am 10. September gibt es nicht weniger als drei planetarische Verschiebungen an einem Tag: Die Venus wechselt in das Zeichen Skorpion, Merkur in die Waage und Uranus wird rückläufig. Einen Tag später ist Neumond in der Jungfrau. Nächste Woche wechselt der Schwarze Mond Lilith in das Zeichen Steinbock.

Wir nähern uns einer Phase der Rückläufer, einer kosmischen Pause, in der du mit Verzögerungen, kurzfristigen Kursänderungen und Missverständnissen konfrontiert werden kannst. Möglicherweise fühlst du dich auch stärker nach innen gezogen, hin zu Reflexion und Heilung. Dies passt wunderbar zur inneren Energie des Herbstes. Saturn, Uranus, Pluto, Neptun und Chiron laufen bereits rückläufig. Im Oktober werden auch Merkur und Venus rückläufig sein.

Mondphasen: abnehmender Mond (bis zum 10. September), Neumond (11. September) und zunehmender Mond (ab dem 12. September).

10. September: Venus im Skorpion, Merkur in der Waage und Uranus rückläufig in den Zwillingen

Der 10. September fühlt sich an wie ein Strudel, in dem verschiedene Energien und Entscheidungspunkte zusammenkommen und dich sanft wachrütteln. Als ob der Kosmos dich dazu einlädt, still zu werden, in dich zu gehen und auf das zu hören, was sich schon seit längerem unter der Oberfläche ankündigt.

Venus im Skorpion

Venus im Skorpion ist eine herausfordernde Kombination. Diese Energie kann zu erheblichen Reibungen führen. Sie sorgt für Intensität und trifft genau jene Bereiche, in denen du vielleicht lieber nicht allzu lange verweilen möchtest.

Liebe ist kein leichtfertiges Spiel mehr. Du willst spüren, was wirklich lebt. Du sehnst dich nach Tiefe, Ehrlichkeit und einer Verbindung, in der du nicht länger an der Oberfläche bleiben musst. Jenseits von Worten, Erwartungen und dem Bild, das du von dir zeigst, willst du wirklich gesehen werden.

Und genau dort findet die Transformation statt. Denn echte Intimität erfordert, dass du nicht nur deine schönen Seiten zeigst, sondern auch deine Verletzlichkeit, deine Unsicherheit, deine Ängste und deine tiefsten Wünsche. Der Skorpion lädt dich ein, deinen Panzer abzulegen. Nicht, weil du weniger stark sein musst, sondern weil du entdeckst, dass du dich nicht länger vor dem schützen musst, was du wirklich fühlst.

Vielleicht werden Gefühle wie Eifersucht, Unsicherheit oder Angst stärker. Dränge sie nicht sofort beiseite und verurteile sie nicht. Sie wollen dir etwas zeigen. Vielleicht geht es gar nicht um den anderen, sondern um einen alten Teil von dir, der Angst hat, nicht genug zu sein.

Wo du Angst hast, etwas oder jemanden zu verlieren, kann eine alte Wunde zum Vorschein kommen. Wo du dich nach völliger Hingabe sehnst, kann ein tiefes Verlangen nach Vertrauen und Geborgenheit stecken.

Venus im Skorpion bittet dich nicht, alles zu lösen. Sie bittet dich, dabei zu bleiben. Sanfter zu werden gegenüber dem, was du fühlst. Und nicht länger wegzuschauen von dem, was gesehen werden will.

Merkur in der Waage

Merkur in der Waage mildert die manchmal etwas schroffen Kanten der Venus im Skorpion und bringt Sanftheit und einen Dialog in deine Kommunikation. Eine Sehnsucht, einander wirklich zu verstehen. Nicht nur darüber zu sprechen, was du fühlst, sondern auch auf die Welt des anderen zu hören.

Manchmal dient ein Gespräch nicht dazu, eine Antwort zu finden, sondern einander neu zu begegnen. Du spürst diese Woche die Kraft eines freundlichen Wortes, eines offenen Herzens und der Bereitschaft, Raum für eine andere Perspektive zu lassen. Aber echte Harmonie bedeutet nicht, dich kleiner zu machen, um den Frieden zu bewahren. Auch deine Wahrheit darf da sein. Auch du darfst Raum einnehmen.

Diese Schönheit entsteht genau dort, wo Ehrlichkeit und Sanftheit aufeinandertreffen: Ich darf mich äußern und trotzdem verbunden bleiben. Lass das diese Woche dein innerer Kompass sein.

Uranus rückläufig im Zeichen der Zwillinge

Uranus ist der kosmische Rebell. Der Planet der Veränderung, der Erneuerung und der Revolution. Er rüttelt dich wach, öffnet Türen, von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt, und holt dich manchmal aus deiner vertrauten Wirklichkeit heraus, weil deine Seele nach mehr Raum verlangt.

Wenn Uranus rückläufig ist, richtet sich diese Bewegung nach innen. Nicht so sehr die Welt um dich herum verändert sich, sondern du wirst dazu eingeladen, neu zu betrachten, was in dir bereits in Bewegung gekommen ist.

Uranus rückläufig in den Zwillingen ist die Stille vor der neuen Erkenntnis.

Gedanken, die sich plötzlich anders anfühlen. Überzeugungen, an denen du nicht mehr festhalten kannst. Fragen, die immer wieder auftauchen. Vielleicht blickst du auf Ideen, Entscheidungen oder Überzeugungen zurück, von denen du einst dachtest: Das bin ich. Und plötzlich stimmt es nicht mehr.

Vielleicht hast du nicht mehr dieselben Antworten wie früher. Und vielleicht ist genau das die Absicht.

Rückläufige Energie fordert dich nicht dazu auf, vorwärtszulaufen, sondern zurückzuschauen. Zu untersuchen, was nicht mehr stimmt und welche alten Geschichten du noch mit dir trägst. Welche Gedanken sind wirklich deine? Und welche trägst du schon seit Jahren mit dir herum, weil jemand anderes sie dir einst weitergegeben hat?

Es gibt einen heiligen Raum im Nichtwissen. Du musst nicht alles verstehen, bevor etwas Neues entstehen kann.

Uranus in den Zwillingen lädt dich ein, neugierig zu bleiben. Raum zu schaffen für einen anderen Gedanken, eine andere Perspektive, eine Wahrheit, die du vielleicht bisher noch nicht erkennen konntest.

Wer bist du, wenn du nicht mehr dem Bild entsprechen musst, das du einst von dir selbst geschaffen hast? Manche Wahrheiten verschwinden nicht mit einer großen Geste. Sie werden einfach leiser. Bis du eines Tages erkennst, dass du nicht mehr zu dem zurückkehren kannst, wer du vorher warst.

Vertraue dem, was sich in dir verändert. Nicht jede Störung ist ein Bruch. Manche Veränderungen sind Befreiung. Manche Türen schließen sich, weil deine Seele bereits auf dem Weg zu einer anderen ist. Du musst nicht wissen, wohin es dich führt.

Du musst nur mitgehen. Sanft. Schritt für Schritt. Mit Vertrauen in das, was sich noch nicht vollständig zeigt.

11. September: Neumond im Sternbild Jungfrau

Einen Tag später bringt dich der Neumond in der Jungfrau zurück zum Wesentlichen. Während Uranus dich dazu einlädt, anders zu denken, fragt dich die Jungfrau: Wie willst du dann danach leben?

Ein Neumond ist ein Neuanfang, aber die Jungfrau weiß, dass du nicht alles neu erfinden musst. Manchmal beginnt Veränderung gerade damit, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Aufräumen. Vereinfachen. Verfeinern. Bewusster entscheiden, wofür du deine Energie einsetzt.

Jungfrau bringt dich zum Konkreten. Zu deinem Alltag, deinen Routinen, deinem Körper und den kleinen Entscheidungen, die zusammen dein Leben ausmachen. Es ist die Energie der Unterscheidungskraft: zu spüren, was stimmt, zu erkennen, was nicht mehr funktioniert, und den Mut zu haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Vielleicht verspürst du das Bedürfnis, bestimmte Routinen noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicht, weil du denkst, dass du dich verbessern musst, sondern weil etwas nicht mehr zu dem passt, wer du gerade wirst.

Welche Gewohnheiten nähren dich wirklich?
Welche kosten dich mehr, als sie dir geben?
Und wo darf es einfacher werden?

Die Jungfrau erinnert dich daran, dass kleine Entscheidungen große Veränderungen bewirken können. Nicht alles muss heute anders sein. Manchmal reicht schon eine bewusste Anpassung, um eine neue Richtung einzuschlagen.

Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieses Neumonds: nicht nach Perfektion zu streben, sondern nach Verfeinerung. Die Jungfrau kann dir leicht vorgaukeln, dass du noch besser, effizienter oder weiter sein musst. Aber echtes Wachstum entsteht nicht dadurch, dass du dich ständig korrigierst. Es entsteht, wenn du lernst, auf das zu hören, was wirklich notwendig ist.

Dieser Neumond verlangt nicht von dir, eine perfektere Version deiner selbst zu werden. Er lädt dich ein, dem, was richtig ist, näher zu kommen.

Weniger Rauschen, mehr Essenz.
Weniger „Müssen“, mehr Abstimmung.

Nutze diesen Neumond als sanften Neustart. Schau ehrlich auf deinen Alltag und frage dich: Unterstützt die Art und Weise, wie ich lebe, die Person, die ich gerade werde?

Was nicht mehr passt, darfst du loslassen. Was passt, darfst du vertiefen. Und was noch nicht klar ist, muss noch keine Antwort haben. Du musst dein Leben nicht auf einmal auf den Kopf stellen. Fange klein an, bewusst und dort, wo du heute Einfluss hast.

Am 14. September tritt der Schwarze Mond Lilith in das Sternzeichen Steinbock ein. Damit erhält die erdige Energie dieser Zeit eine tiefere, rauere Unterströmung, die bereits spürbar ist.

„Welche Wahrheit in dir kennst du schon lange, wagst es aber noch nicht, sie vollständig zu leben? Was hält dich davon ab, dir darin wirklich zu begegnen? Wo sehnst du dich danach, auszubrechen? Und wo darfst du gerade verfeinern, vereinfachen und dir selbst näherkommen?“

Montag, 7. – 13. September 

Energie diese Woche

Astrologisch gesehen war es letzte Woche ruhig, energetisch jedoch nicht – als würden wir von einer „Welle nach der Sonnenfinsternis“ überrollt. Viele verspürten Unruhe, Druck im Kopf, Kopfschmerzen, Knochen- und Gelenkschmerzen, Schwindel und Übelkeit. 

Das wirksamste Mittel an solchen Tagen mit hoher Energie ist das Erden: mit bloßen Füßen auf der Erde laufen oder sich mit den Händen an einen Baumstamm lehnen. Es ist eine natürliche und wirksame Methode, um sich zu entladen, alle Anspannung loszulassen und sich mit reiner Erdkraft aufzuladen. Viele elektrische Geräte sind positiv geladen, während die Erde eine negative Ladung aufweist; durch das Erden findet man wieder ins Gleichgewicht zurück. 

Diese Woche wird es im Kosmos etwas lebhafter. Auch die geomagnetische Aktivität könnte im Vorfeld der Tagundnachtgleiche zunehmen. Dann ist mit vermehrten Sonnenstürmen zu rechnen. Am 10. September finden gleich drei Planetenwechsel an einem Tag statt: Die Venus wechselt in das Zeichen Skorpion, Merkur in die Waage und Uranus wird rückläufig. Einen Tag später ist Neumond in der Jungfrau. Nächste Woche wechselt der schwarze Mond Lilith in das Zeichen des Steinbocks. 

Wir nähern uns einer Phase der Rückläufigkeit – einer kosmischen Pause –, in der es zu Verzögerungen, kurzfristigen Kursänderungen und Missverständnissen kommen kann. Außerdem könntest du dich mehr nach innen gewandt fühlen, um nachzudenken und zu heilen. Das passt gut zur nach innen gerichteten Energie des Herbstes. Saturn, Uranus, Pluto, Neptun und Chiron sind bereits rückläufig. Im Oktober werden auch Merkur und Venus rückläufig werden.

Mondphasen: abnehmender Mond (bis einschließlich 10. September), Neumond (11. September) und zunehmender Mond (ab 12. September). 

10. September: Venus wechselt in das Zeichen Skorpion, Merkur wechselt in das Zeichen Waage und Uranus ist rückläufig im Zeichen Zwillinge 

Der 10. September fühlt sich an wie ein Strudel, in dem verschiedene Energien – und Entscheidungspunkte – zusammenkommen und dir einen sanften Weckruf geben. Als würde der Kosmos dich dazu einladen, still zu werden, dich nach innen zu wenden und auf das zu hören, was sich schon seit längerem unter der Oberfläche bemerkbar macht.

Venus im Skorpion

Venus im Skorpion ist eine herausfordernde Kombination. Diese Energie kann ziemlich an der Haut gehen. Sie sorgt für Intensität und trifft genau jene Stellen, an denen du dich vielleicht lieber nicht allzu lange aufhalten möchtest.

Liebe ist kein leichtfertiges Spiel. Du möchtest spüren, was wirklich in dir lebt. Du sehnst dich nach Tiefe, Ehrlichkeit und einer Verbindung, in der du nicht länger an der Oberfläche bleiben musst. Jenseits von Worten, Erwartungen und dem Bild, das du von dir selbst zeigst, möchtest du wirklich gesehen werden.

Und genau da wird es spannend. Denn echte Intimität erfordert, dass du nicht nur deine schönen Seiten zeigst, sondern auch deine Verletzlichkeit, Unsicherheit, Angst und tiefsten Sehnsüchte. Der Skorpion lädt dich ein, deine Rüstung abzulegen. Nicht, weil du schwächer werden sollst, sondern weil du entdeckst, dass du dich nicht länger vor dem schützen musst, was du wirklich fühlst.

Vielleicht werden Gefühle wie Eifersucht, Unsicherheit oder Angst stärker. Schiebe sie nicht sofort beiseite und verurteile sie nicht. Sie wollen dir etwas zeigen. Vielleicht geht es gar nicht um den anderen, sondern um einen alten Teil von dir, der Angst hat, nicht gut genug zu sein.

Wo du Angst hast, etwas oder jemanden zu verlieren, kann eine alte Wunde wieder zum Vorschein kommen. Wo du dich nach völliger Hingabe sehnst, kann ein tiefes Verlangen nach Vertrauen und Geborgenheit liegen.

Venus im Skorpion verlangt nicht von dir, alles zu lösen. Sie verlangt von dir, dranzubleiben. Sanfter mit deinen Gefühlen umzugehen. Und nicht länger wegzuschauen von dem, was gesehen werden will.

Merkur in der Waage

Merkur in der Waage mildert die manchmal etwas bissigen Kanten der Venus im Skorpion und bringt Sanftheit und einen Dialog in deine Kommunikation. Ein Verlangen, einander wirklich zu verstehen. Nicht nur aus dem heraus zu sprechen, was du fühlst, sondern auch der Welt des anderen zuzuhören.

Manchmal dient ein Gespräch nicht dazu, eine Antwort zu finden, sondern sich wiederzubegegnen. Diese Woche spürst du die Kraft eines freundlichen Wortes, eines offenen Herzens und der Bereitschaft, Raum für eine andere Perspektive zu lassen. Aber echte Harmonie bedeutet nicht, dass du dich klein machst, um den Frieden zu bewahren. Auch deine Wahrheit darf da sein. Auch du darfst Raum einnehmen.

Schönheit entsteht genau dort, wo Ehrlichkeit und Sanftheit aufeinandertreffen: Ich darf mich frei äußern und bleibe dennoch verbunden. Lass das diese Woche dein innerer Kompass sein.

Uranus rückläufig in den Zwillingen

Uranus ist der kosmische Rebell. Der Planet der Veränderung, der Erneuerung und der Revolution. Er rüttelt dich wach, öffnet Türen, von deren Existenz du nichts wusstest, und entreißt dich manchmal deiner vertrauten Realität, weil deine Seele sich nach mehr Raum sehnt.

Wenn Uranus rückläufig ist, richtet sich diese Bewegung nach innen. Nicht so sehr die Welt um dich herum verändert sich, sondern du wirst dazu eingeladen, noch einmal einen Blick darauf zu werfen, was in dir bereits in Bewegung gekommen ist.

Uranus rückläufig in den Zwillingen ist die Stille vor der neuen Erkenntnis.

Gedanken, die sich plötzlich anders anfühlen. Überzeugungen, an die du nicht mehr glauben kannst. Fragen, die immer wieder auftauchen. Vielleicht blickst du auf Ideen, Entscheidungen oder Überzeugungen zurück, von denen du einst dachtest:Das bin ich. Und plötzlich passt es nicht mehr.

Vielleicht hast du nicht mehr dieselben Antworten wie früher. Und vielleicht ist genau das der Sinn der Sache.

Retrograde-Energie fordert dich nicht dazu auf, vorwärts zu rennen, sondern zurückzublicken. Um zu untersuchen, was nicht mehr stimmt und welche alten Geschichten du noch mit dir herumträgst. Welche Gedanken sind wirklich deine eigenen? Und welche trägst du schon seit Jahren mit dir herum, weil dir jemand anderes sie einst vermittelt hat?

Im Nichtwissen liegt ein heiliger Raum. Man muss nicht alles verstehen, bevor etwas Neues entstehen kann.

Uranus in den Zwillingen lädt dich dazu ein, neugierig zu bleiben. Um Platz zu schaffen für einen anderen Gedanken, eine andere Perspektive, eine Wahrheit, die du vielleicht bisher noch nicht erkennen konntest.

Wer bist du, wenn du nicht mehr dem Bild entsprechen musst, das du dir einst von dir selbst gemacht hast? Manche Wahrheiten verschwinden nicht mit einer großen Geste. Sie werden einfach leiser. Bis du eines Tages erkennst, dass du nicht mehr zu dem zurückkehren kannst, der du vorher warst.

Vertraue darauf, was sich in dir verändert. Nicht jede Störung ist ein Bruch. Manche Veränderungen sind befreiend. Manche Türen schließen sich, weil deine Seele bereits auf dem Weg zu einer anderen ist. Du musst nicht wissen, wohin dich das führt.

Du musst dich nur mitbewegen. Sanft. Schritt für Schritt. Mit Vertrauen in das, was sich noch nicht vollständig offenbart.

11. September: Neumond im Zeichen der Jungfrau

Einen Tag später bringt dich der Neumond in der Jungfrau zurück zu den Grundlagen. Während Uranus dich dazu einlädt, anders zu denken, fragt dich die Jungfrau: Wie möchtest du danach leben?

Ein Neumond ist ein Neuanfang, aber die Jungfrau weiß, dass man nicht alles neu erfinden muss. Manchmal beginnt Veränderung gerade damit, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Aufräumen. Vereinfachen. Verfeinern. Bewusster entscheiden, wofür man seine Energie einsetzt.

Die Jungfrau führt dich hin zum Konkreten. Zu deinem Alltag, deinen Routinen, deinem Körper und den kleinen Entscheidungen, die zusammen dein Leben ausmachen. Es ist die Energie der Unterscheidungskraft: zu spüren, was stimmt, zu erkennen, was nicht mehr funktioniert, und den Mut zu haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Vielleicht verspürst du das Bedürfnis, bestimmte Routinen noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicht, weil du dich verbessern musst, sondern weil etwas nicht mehr zu dem passt, was aus dir wird.

Welche Gewohnheiten stärken dich wirklich?
Welche kosten dich mehr, als sie dir geben?
Und wo kannst du es dir einfacher machen?

Die Jungfrau erinnert dich daran, dass kleine Entscheidungen große Veränderungen bewirken können. Es muss heute nicht alles anders sein. Manchmal reicht schon eine einzige bewusste Anpassung, um eine neue Richtung einzuschlagen.

Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieses Neumonds: nicht nach Perfektion zu streben, sondern nach Verfeinerung. Die Jungfrau kann einem leicht weismachen, dass man noch besser, effizienter oder weiter sein muss. Aber wahres Wachstum entsteht nicht dadurch, dass man sich ständig selbst korrigiert. Es entsteht, wenn man lernt, auf das zu hören, was wirklich notwendig ist.

Dieser Neumond verlangt nicht von dir, eine perfektere Version von dir selbst zu werden. Er lädt dich ein, dem, was sich richtig anfühlt, näher zu kommen.

Weniger Lärm, mehr Wesentliches.
Weniger „Müssen“, mehr Abstimmung.

Nutze diesen Neumond als sanften Neustart. Schau dir deinen Alltag ehrlich an und frag dich: Unterstützt die Art und Weise, wie ich lebe, die Person, zu der ich mich entwickle?

Was nicht mehr passt, kannst du loslassen. Was passt, kannst du vertiefen. Und was noch nicht klar ist, muss noch keine Antwort haben. Du musst dein Leben nicht auf einen Schlag umkrempeln. Fang klein an, bewusst und dort, wo du heute tatsächlich Einfluss hast.

Am 14. September wechselt der Schwarze Mond Lilith in das Zeichen Steinbock. Damit erhält die irdische Energie dieser Zeit einen tieferen, raueren Unterstrom, der bereits spürbar ist.

„Welche Wahrheit in dir kennst du schon lange, traust dich aber noch nicht, sie voll und ganz zu leben? Was hält dich davon ab, dich darin wirklich selbst zu begegnen? Wovon sehnst du dich danach, dich zu befreien? Und wo darfst du gerade verfeinern, vereinfachen und dir selbst näherkommen?“

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